Berichte zur Berufswahl

"Jetzt wird´s ernst"

Die Schüler der neunten Realschulklassen der Rütenbrocker Maximilianschule sind fleißig am Bewerbungen schreiben. Ende 2014 werden sie voraussichtlich ihren Realschulabschluss bekommen, doch wie es danach weiter geht, steht noch offen. Das Berufswahlspektrum der Realschüler ist verhältnismäßig groß. Dennoch gibt es kaum feste Vorstellungen. Durch Teilnahme an einer „Kompetenzanalyse" und mehrfachen Besuchen der Berufsschule Meppen, sowie dem „Zukunftstag", Praktika und „Berufsvorbereitenden Tagen", gab es eine vielfältige Einsicht in das Berufsleben. Klar herausgestellt hat sich dadurch, dass sich die Mädchen eher für soziale- und gesundheitliche Berufe interessieren und die Jungs für den handwerklichen- und technischen Bereich. Genug Motivation scheint vorhanden zu sein, denn den meisten gefällt die Vorstellung zu Arbeiten besser als der tägliche Schulbesuch. Arbeitswille, Interesse, Motivation und noch andere persönliche Voraussetzungen sind auch sehr wichtig, denn gute Noten bringen nicht viel, wenn man keine Lust zum Arbeiten hat. Wobei es nicht heißt, dass gute Noten unwichtig sind! Sie sind ein erstes großes Kriterium für den Arbeitgeber bei der Stellenvergabe. Durch das Zeugnis werden Stärken und Schwächen eines Schülers klar gefiltert, sowie natürlich das Arbeits- und Sozialverhalten. Durchaus hilfreich sind zusätzliche Urkunden, Zertifikate oder vorweisbare andere Praktika die mit dem Bereich des Berufes zu tun haben. Vorstellungsgespräche, Bewerbungen und Lebensläufe sind nicht nur in der neunten Klasse, sondern ein uns lebenslang begleitendes Thema. Bei einer Bewerbung kann man viele Fehler machen. Doch mit einiger Übung und den richtigen Vorlagen wird es ganz einfach. Was eher schwierig zu üben ist, ist das Vorstellungsgespräch. Denn jedes Vorstellungsgespräch ist anders, aber alle sind sehr aufregend. Viele Schüler waren ziemlich nervös, ich übrigens ebenfalls, als ich mich für das Praktikum der Fotografin/Mediendesignerin beworben habe. Auch ich wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Dort hat sich der Geschäftsführer lange mit mir unterhalten. Er wies mich darauf hin, dass in diesem Beruf Arbeitswille und Flexibilität sehr wichtig sind. Er war von meinem großen Interesse sehr beeindruckt und lud mich herzlich zu einem zweiwöchigen Praktikum ein. Ich freue mich nun darauf, dass es im März losgeht und wünsche allen anderen bei der Suche nach ihrem Traumberuf oder der Bewerbung um eine Praktika- oder Ausbildungsstelle viel Glück und Erfolg.

Maren Albers, 9 Ra

 

"Schüler bereiten sich auf den Beruf vor"

Wir, die Schüler der Maximilianschule Rütenbrock, bereiten uns im 2. Halbjahr auf die Berufswahl vor, indem wir lernen, Bewerbungen zu schreiben und uns durch Projekte über unseren Traumberuf informieren. Besonders die Zeugnisnoten spielen bei der Berufswahl eine wichtige Rolle, damit die Arbeitgeber sich ein Bild des Bewerbers machen können. Gerne werden auch Ehrenämter, besondere Talente oder aktive Hobbies gesehen, denn wenn man eine Null-Bock-Haltung zeigt oder das Verantwortungsbewusstsein fehlt, hat man schlechte Chancen. Außerdem sollte man seine Hobbies begründen können, z. B. warum man gerne beim Volleyballtraining im Team arbeitet. Außerdem wird lieber gesehen, wenn man erklären kann, warum man z.B. flexibel ist. Man kann also besser schreiben: „Da wir mehrfach umgezogen sind, bin ich geübt darin, mich flexibel auf neue Menschen, Umgebung und Anforderungen einzustellen", als: „ich bin flexibel". Man sollte alles, was jemanden selbst betrifft, in eigenen Worten schreiben, weil der Arbeitgeber sich ein möglichst genaues Bild des Bewerbers machen möchte.

Sabrina Gräwer, 9 Ra

 

"Die aktuelle Berufswahl von Realschülern"

Die Realschüler der Maximilianschule Rütenbrock arbeiten zurzeit im Deutschunterricht durch Trainieren und durch Schreiben einer Bewerbung an der Berufsvorbereitung. Im Deutschunterricht lernen wir zurzeit wie man eine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf) richtig formuliert. In dem Anschreiben sollte man auch seine Stärken belegen und begründen können. So lernen wir also die Grundlagen und worauf der Chef später achtet. Im März werden alle Schüler ein Praktikum absolvieren, indem Beruf, den sie später sogar vielleicht ausüben möchten. Ich mache ein Praktikum im Krankenhaus, im Labor. So etwas wollte ich schon immer machen. Durch die Schule bin ich auf den Geschmack von mikroskopieren gekommen und die Naturwissenschaften interessieren mich sehr. Im Jahr 2011 absolvierte ich bereits ein freiwilliges Praktikum in einer Apotheke, was mir sehr viel Spaß gemach hat. Der Chef achtet zwar auch auf Noten, aber Noten sind einfach zu verbessern als eine Null-Bock Haltung oder ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein. Also sollte man alles geben, helfen und pünktlich sein. Die meisten Berufe die gewählt werden sind Büroberufe. Aber in unserer Klasse sind die Ansichten und Interessen sehr unterschiedlich. Medizinische Berufe, Handwerkliches, Soziales oder IT Berufe werden in unserer Klasse sehr häufig gewählt.

Silke Koop, 9 Ra

 

"Die Berufswahlen der Realschüler"

Die Realschüler der Maximilianschule in Rütenbrock bereiten sich auf ihre Berufswahlen vor. Die 9. Klassen der Realschule in Rütenbrock bereiten sich nun auf ihr Praktikum vor. Durch viele Aktionen, wie zum Bespiel den Zukunftstag in der 7. Klasse, den Waldeinsatz im Haus Rotenberg im Harz in der 8. Klasse, die Teilnahme an der Berufsinformartionsbörse in der 9. Klasse in Meppen bei der BBS und die bevorstehenden Praktika in der 9. und 10. Klasse lernen sie das Berufsleben besser kennen. Natürlich gehört auch das Schreiben von Bewerbungen dazu. Was zu einer guten Bewerbung gehört, sind nicht nur gute Schulnoten, ebenso wichtig sind persönliche Stärken, Motivation, eigene Interessen und Talent. Natürlich sollte man in einer Bewerbung die Stärken belegen und auch begründen können. Man sollte auch beschreiben, was auf einem selbst zutrifft, am besten mit den eigenen Worten. Bei einem Bewerbungsgespräch kommt nicht so gut an, wenn man die sogenannte ´Null-Bock-Haltung´ hat oder das falsche Auftreten.

Marina Brümmer, 9 Ra